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FAQs

  • Ein Zuheizer kann lediglich bei laufendem Motor mitbetrieben werden, um die Heizleistung des Fahrzeugs zu verbessern, z. B. während der Fahrt. Es gibt Zuheizer nur als Erstausrüstergeräte.
  • Eine Standheizung verfügt zusätzlich über ein Steuergerät, eine Wasserpumpe und ein Bedienelement. Mit einem solchen vollwertigen autarken Heizsystem kann man das Fahrzeug motorunabhängig und umweltschonend vorheizen.

Es lohnt sich fast immer. Zu beachten gilt, dass im Regelfall die Fahrtzeit nach einem Heizvorgang in etwa der zuvor geleisteten Heizzeit entsprechend sollte. Man geht, je nach Fahrzeug, von etwa 20-30 Minuten Heizzeit aus, um die Windschutzscheibe vom Eis zu befreien.

Handelsübliche Pkw gängiger Marken können in den meisten Fällen nachgerüstet werden. Im Einzelfall muss eine Fachwerkstatt beurteilen, ob eine Nachrüstung möglich ist.

  • Wasserheizgeräte, wie sie für Pkw ausschließlich zum Einsatz kommen, sind besonders komfortabel für das kurze Vorheizen des Fahrzeugs vor Fahrtantritt. Sie können zudem auf eine Art und Weise eingebaut werden, dass sie für den Fahrer "unsichtbar" sind. Zur Erwärmung des Innenraums werden fahrzeugeigene Kanäle genutzt und die Bedienung erfolgt über eine Fernbedienung.
  • Luftheizgeräte sind dagegen für Anwendungen geeignet, wo über mehrere Stunden durchgängig Wärme benötigt wird, z. B. bei Nächtigung im Fahrzeug wie sie in Lkw oder Reisemobilen üblich ist.

Ja. Man geht von einer allgemeinen Betriebsdauer von 3.000 Stunden aus, die erfahrungsgemäß im Laufe eines durchschnittlichen Autolebens nur selten überschritten wird.

Nein. Sämtliche Zulassungsverpflichtungen haben wir bereits zur allgemeinen Gültigkeit für Sie übernommen. Einzige Voraussetzung: der Einbau muss von einer autorisierten Kfz-Fachwerkstatt vorgenommen werden.

Nein, die Geräte sind wartungsfrei, wenn ein fachgerechter Einbau erfolgt ist.

Eine regelmäßige Prüfung durch den Fachmann ist im Normalfall nicht erforderlich. Wir empfehlen lediglich die Inbetriebnahme der Standheizung mindestens einmal monatlich, auch im Sommer. Da genügen 10 Minuten Laufzeit. So sind Sie auf den nächsten Winter optimal vorbereitet.

Nein, eine Prüfung durch den TÜV im Rahmen der Hauptuntersuchung ist nicht erforderlich. Es liegt aber im Ermessensspielraum des Prüfers, sich kurz von einer fehlerfreien Funktionalität der Standheizung zu überzeugen.

Entweder spontan per Sofortstartfunktion oder per Vorprogrammierung. Beides kann bequem von zu Hause aus erledigt werden.

Im Pkw kommen dafür entweder Funk-Fernbedienungen zum Einsatz oder unser internetbasiertes Bedienelement, die EasyStart Web. Dadurch wird die Bedienung über quasi jedes internetfähige Endgerät möglich.

Für das Abtauen der Windschutzscheibe geht man von 20 bis 30 Minuten Laufzeit aus. Möchte man den Innenraum komfortabel vorwärmen und auch die Seitenscheiben vom Eis befreien, genügt in der Regel eine Stunde.

Das hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn der Motor nicht in den Wärmekreislauf eingebunden wird, dann geht die Erwärmung im Innenraum natürlich deutlich schneller. Ist er je nach Fahrzeug Teil des Kreislaufs, kommt es auf sein Volumen an. Große Motoren benötigen mehr Zeit, um erwärmt zu werden, dementsprechend dauert auch die Aufheizung des Innenraums länger. Allgemein kann man festhalten, dass nach einer Stunde Heizdauer alle Bestandteile ausreichend mit Wärme versorgt sein sollten.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Tatsächlich verfügen moderne Standheizungen über einen automatischen, schonenden Nachlauf von wenigen Minuten nach dem Motorstart. Danach ist ein Weiterbetrieb meist nicht mehr erforderlich.

Die Kühlwassertemperatur kann auf bis zu 85 °C steigen, wie beim Motor auch.

Generell gilt, dass ein Betrieb der Standheizung mindestens einmal im Monat erfolgen sollte. In den wärmeren Monaten genügen 10 Minuten Laufzeit, um die Funktion dauerhaft sicherzustellen.

Der Betrieb in geschlossenen Räumen wie z. B. Garagen, Tiefgaragen etc. ist nicht gestattet.

Nein, im Gegenteil. Sie tragen durch ihre Effizienz und saubere Arbeitsweise zur Schonung der Ressourcen bei. Wird der Motor je nach Fahrzeug mit vorgewärmt, entsteht insgesamt kein Mehrverbrauch. Vielmehr kann nach dem Motorstart sogar eine signifikante Menge an Schadstoffen eingespart werden, die ein kalt gestarteter Motor ausstoßen würde.

Da empfehlen wir die Nutzung der automatischen Heizdauerberechnung. Das Bedienelement berechnet nach Eingabe der gewünschten Abfahrtszeit die optimale Heizdauer unter Berücksichtigung der aktuell herrschenden Außentemperatur, um die Erwärmung des Fahrzeugs möglichst effizient zu erreichen. Der Heizvorgang startet dann rechtzeitig vorab.

Der Verbrauch ist sehr gering. Er bewegt sich, je nach Leistungsstufe, zwischen 0,15 Liter und 0,67 Liter pro Stunde. Üblicherweise wird eine halbe Stunde am Stück geheizt.

Eine Wasserheizung benötigt Strom u. a. für die Wasserpumpe. Die Fahrzeugbatterie wird dadurch in normalem Maß zusätzlich belastet. Durch die Einhaltung der Faustregel „Heizzeit = Fahrtzeit“ wird diese Mehrbelastung jedoch gut ausgeglichen.

Moderne Standheizungen sind auf einen geräuscharmen Betrieb optimiert. Zu Beginn des Heizvorgangs ist die Kraftstoffpumpe durch ein „Ticken“ leicht wahrnehmbar. Im laufenden Betrieb tritt dieses Geräusch in den Hintergrund und ein leichtes Grundrauschen ist hörbar, jedoch nicht in auffälligem Ausmaß.

Eine fachgerecht eingebaute Standheizung erzeugt keinen wahrnehmbaren Rauch. Die geringen entstehenden Abgase sind nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen leicht sichtbar, wie beim Fahrzeug auch.